Wessen Interessen vertreten wir? Unsere Rechtsstellung

Als Versicherungsmakler betreuen wir für unsere Kunden diejenigen Versicherungsverträge, mit deren Betreuung wir beauftragt wurden – unabhängig davon ob diese bereits bestanden haben oder aber neu vermittelt wurden – Somit begründet sich unsere wirtschaftliche Basis nicht auf der Vermittlung von Versicherungsverträgen. Wir erhalten üblicherweise von keiner Versicherungsgesellschaft Abschlußprovisionen im Bereich Sach- und Haftpflichtversicherungen. Nur so können wir unseren Kunden unter objektiven Gesichtspunkten einen Anbieter empfehlen. Unsere Tätigkeit kostet nichts „extra“, sondern unsere Vergütung ist bereits Bestandteil der Prämie.

Was unterscheidet einen Versicherungsmakler von einem Versicherungsvertreter? Was nützt Ihnen die Zusammenarbeit mit einem Versicherungsmakler?

Der Versicherungsvertreter (§ 84 HGB), gleich ob selbstständig oder unselbstständig, ist Teil der Außenorganisation des Versicherers; er ist dessen Repräsentant und auch im Rechtssinne im bestimmten Umfang sein Vertreter mit entsprechenden Auswirkungen auf Rechtsbeziehungen des Versicherers zum Versicherungsnehmer.

Gehört somit der Versicherungsvertreter soziologisch wie rechtlich zur Sphäre des Versicherers, ist dagegen der Versicherungsmakler – vom Status her stets selbstständig – der Interessenvertreter oder Bundesgenosse oder auch Vertrauensmann des Versicherungsnehmers, den er als den in der Regel wirtschaftlich schwächeren Teil unterstützt.

Der Makler (§ 93 HGB) genießt das besondere Vertrauen des Kunden / Versicherungsnehmers; er muss auch dafür sorgen, dass dieses Vertrauen nicht dadurch enttäuscht wird, indem er sich in eine Abhängigkeit zu einem Versicherer begibt. Eine solche Abhängigkeit begründet generell die Gefahr, dass sich der Makler bei seinen Entscheidungen nicht mehr ausschließlich von dem Interesse seines Kunden bestimmen, sondern durch andere Momente, wie z. B. durch die besondere Berücksichtigung eines Versicherers und gleichartige Zwänge beeinflussen lässt. Im Interesse des Kunden ist eine Abhängigkeit des Versicherungsmaklers von einem Versicherer – oder mehreren – nicht nur unerwünscht, sondern unvereinbar mit dem Maklerstatus – unbeschadet der Möglichkeit, dass der Makler im Einzelfall bestimmte Tätigkeiten für den Versicherer übernimmt. Wegen der ihm gegenüber dem Kunden / Versicherungsnehmer obliegenden umfassenden Pflichten hinsichtlich der risiko- und versicherungstechnischen Betreuung hat der Bundesgerichtshof den Versicherungsmakler als den „treuhänderischen Sachwalter“ des Versicherungsnehmers bezeichnet.

In rechtlicher Hinsicht sind im Rahmen des Abschlusses von Versicherungsverträgen von einem Versicherungsmakler gegenüber dem Versicherer abgegebene Willenserklärungen und vorgenommene Rechtshandlungen dann für und gegen den Versicherungsnehmer wirksam, wenn eine Vollmacht des Kunden vorliegt.

Die Schwesterunternehmen Sosna Comp. Versicherungsmakler GmbH und Sosna Comp. GmbH & Co. KG wurden von Volker Sosna als Spezialmakler und Dienstleister für Hausverwaltungen gegründet. Durch eine von Beginn an extreme Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Hausverwaltungsunternehmen an einen Versicherungsmakler als externen Dienstleister schuf dies die Grundlage einer überdurchschnittlich durch Vertrauen gekennzeichneten Basis der Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

Aktuell dürfen beide Unternehmen für etwa 380 gewerbliche Hausverwaltungen im Hause von mehr als 60 Versicherungsgesellschaften deren Versicherungsverträge betreuen*. Zu Beginn des Jahres 2019 betrug der Neubauwert des von den Unternehmen betreuten Versicherungsbestandes mehr als 5 Mrd. Euro. Der betreute Versicherungsbestand beider Maklerhäuser im Bereich der Immobilienversicherung wächst derzeit monatlich um etwa 400 bis 500 Wohneinheiten.

* Stand Januar 2019

Mehr Kraft der Hausverwaltung für Erfolge im Markt durch externe Dienstleistung.